Schulversuch Tablets an Berufsschulen: Pilotprojekt startet in drei Ausbildungsberufen an 15 Standorten

Via Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusministerin Eisenmann: Junge Auszubildende auf digitalisierte Arbeitswelt vorbereiten

 

In einem mehrjährigen Schulversuch erprobt das Kultusministerium von diesem Schuljahr an die Nutzung von Tablets in der dualen Ausbildung. An 15 Berufsschulen im Land werden für drei Ausbildungsberufe die Einsatzmöglichkeiten und der pädagogische Mehrwert von Tablet-Computern im Unterricht erforscht. Bei der heutigen (21. Oktober 2016) Kick-Off-Veranstaltung des Pilotprojekts in Sindelfingen sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Digitale Bildung gehört zu den Schlüsselkompetenzen in fast allen Berufen. Deshalb ist es wichtig, dass junge Auszubildende auf die vielfältigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt gut vorbereitet werden.“

Zusätzlich zu den drei Ausbildungsberufen der ersten Projektphase (Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Kraftfahrzeugmechatroniker, Mechatroniker) sollen in diesem Schulversuch im Schuljahr 2017/18 weitere drei und im Schuljahr 2018/19 weitere vier Ausbildungsberufe erprobt werden. An bis zu 50 Schulstandorten werden damit etwa 10.000 Auszubildende von dem Tabletprojekt profitieren. Die beteiligten Ausbildungsbetriebe übernehmen dabei die Finanzierung der Schülertablets. Ministerin Eisenmann: „Ich freue mich, dass wir in den Betrieben starke Partner haben, die uns bei diesem Projekt tatkräftig unterstützen.“ Mit dem Einsatz der Tablets werden der Theorieunterricht in der Berufsschule und die betriebliche Praxis bestmöglich verzahnt.

Mit dem Schulversuch an Berufsschulen erweitert die Landesregierung ihr Engagement im Bereich der digitalen Bildung. Weitere Tabletprojekte gibt es bereits an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien.

Übersicht: Modellschulen (1. Erprobungsphase Schuljahr 2016/17)

In den jeweiligen Ausbildungsberufen sind die folgenden Berufsschulen beteiligt:

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement:

  • Robert-Franck-Schule Ludwigsburg
  • Kaufmännische Schule Aalen
  • Walter-Eucken-Gymnasium Freiburg
  • Walter-Eucken-Schule Karlsruhe
  • Kaufmännisches Schulzentrum Böblingen

Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin:

  • Gottlieb-Daimler-Schule 1 Sindelfingen
  • Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim
  • Gewerbeschule Breisach
  • Gewerbeschule Mosbach
  • Grafenbergschule Schorndorf

Mechatroniker/Mechatronikerin:

  • Max-Eyth-Schule Kirchheim/Teck
  • Erwin-Teufel-Schule Spaichingen
  • Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt
  • Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe
  • Philipp-Matthäus-Hahn Schule Balingen

Staatssekretär Schebesta betont die Bedeutung der Digitalisierung im Bildungsbereich

Via Landesbildungsserver Baden-Württemberg

„Die fortschreitende Digitalisierung prägt und verändert das Leben und Arbeiten der Menschen in unserer Gesellschaft in immer stärkerem Maße. Schule muss diese Entwicklung aufgreifen und die Chancen und Möglichkeiten moderner Technologien nutzen“. Das forderte Kultus-Staatssekretär, Volker Schebesta MdL, beim Bildungskongress des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) unter dem Titel „Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter“. ...

AixConcept bietet Landesregierung Unterstützung an

Via didacta

Die Landesregierung NRW hat entschieden, Schulen in den nächsten zwei Jahren mit insgesamt zwei Milliarden Euro zu fördern. Besonders im Fokus des Förderprogramms steht dabei die Modernisierung der Schulinfrastruktur. Bei diesem Vorhaben möchte das Aachener Unternehmen AixConcept der Landesregierung helfen. Die Schul-IT-Spezialisten arbeiten bereits mit rund 1.600 Schulen in Deutschland zusammen, die mit dem hauseigenen Schulnetzwerk MNSpro und notwendiger Hardware zukunftsfähig gemacht wurden.

"Durch unsere Erfahrungen wissen wir, wie sich die Fördergelder effizient an Schulen einsetzen lassen", sagt Ulrich Sawade von AixConcept. Aus vielen Gesprächen mit Lehrkräften weiß der langjährige Schul-IT-Spezialist, dass in der Vergangenheit zwar vielerorts viel Geld in die Schul-IT investiert wurde, ohne aber dass die Möglichkeiten wirklich genutzt wurden. "Das liegt daran, dass zu selten ein ganzheitliches System implementiert wird, das im Alltag einfach zu bedienen ist. Daher fehlt oft die Akzeptanz im Kollegium", sagt Sawade.

Diesem Problem hat AixConcept mit seiner Lösung MNSpro den Kampf angesagt. Dahinter verbirgt sich zum einen ein Schulnetzwerk, das die Nutzer- und Softwareverwaltung drastisch vereinfacht, rechtssicher macht und dafür sorgt, dass alle Rechner zentral verwaltet werden können. Ebenfalls zum Angebot gehören viele Programme (Office, OneNote, Sway und viele mehr), die dabei helfen, Lern- und Lehrprozesse dauerhaft zu verändern. "Und darauf kommt es an. Wir können Schulen dabei helfen, Fördergelder so einzusetzen, dass daraus eine wirklich dauerhafte Lösung für die Schul-IT entsteht", erklärt Sawade.

Darum setzt AixConcept nicht auf eine Lösung von der Stange, sondern passt seine Lösungen jeder Situation an einer Schule an. Die Experten untersuchen die vorhandenen Netzwerkstrukturen und erarbeiten zukünftige Anforderungen. Gemeinsam wird dann ein zu erreichendes Ziel definiert. Dabei geht es immer darum, die IT als integralen Bestandteil didaktischer Konzepte im Unterricht nutzbar zu machen. Damit das funktioniert, bietet AixConcept Informations-, Motivations- und Schulungsveranstaltungen für das Kollegium an. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, unterschiedliche Rechner wie Tablets, Laptops oder Whiteboards einzubinden.

"Keine Schule und keine Landesregierung kann die digitale Revolution des Klassenzimmers alleine meistern. Wir müssen gemeinsam denken und handeln, um die Schule von Morgen zu gestalten. Wir sind dazu bereit", sagt Sawade.

 

Quelle: AixConcept

Swiss Education Days

Via bildungsserver.de

08.11.2016 - 10.11.2016 Bern: Mit den Swiss Education Days und den World Education Days finden vom 8. bis 10. November 2016 die wichtigsten Bildungsveranstaltungen neu alle zwei Jahre in Bern statt. Händler aus dem In- und Ausland präsentieren hier ihre Neuheiten. Die Besucher erhalten einen einzigartigen Gesamtüberblick über die Trends im Bildungsbereich. Parallel zur Ausstellung finden Workshops und Referate statt, in denen den Besucherinnen und Besuchern Praxisbeispiele und konkrete Anwendungsfelder aufgezeigt werden.

ZukunftsNacht: Bürger diskutieren über digitale Bildung

Via Bundesministerium für Bildung und Forschung

Was bedeutet die Digitalisierung für Schule und Lehrer? Was machen wir aus den neuen Möglichkeiten? Bei der dritten ZukunftsNacht haben rund 130 Teilnehmende über ihre Wünsche zum Thema „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“ diskutiert.