Bildungsmediale 15. September 2016 in Mainz

Von BFB
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Das Bündnis für Bildung, die Initiative D21 und die Initiative Keine Bildung ohne Medien laden zur Bildungsmediale 2016 in Mainz ein:

 

Datum:           Donnerstag, 15. September 2016

Uhrzeit:          9:00 - 17:00 Uhr

Ort:                 Katholische Hochschule Mainz | Saarstr. 3 | 55122 Mainz

 

Der Bundestag hat am 2. Juli 2015 dem Koalitionsantrag der CDU/CSU und SPD zur digitalen Bildung zugestimmt. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern und allen an der Bildung beteiligten Akteuren eine Strategie zum „Digitalen Lernen“ umzusetzen. Der Nationale IT-Gipfel wird 2016 im Zeichen der Bildung stehen und auch die Kultusministerkonferenz will bis Ende des Jahres eine umfassende Strategie für die „Bildung in der digitalen Welt“ verabschieden.

 

Der digitale Wandel soll nun auch in der Bildung ankommen. Auf der Bildungsmediale wollen wir gemeinsam mit Ihnen ausloten, welche Wege in die Zukunft führen können.

 

  • Wie können sich Schulen auf den digitalen Wandel einstellen?
  • Welcher Weichenstellungen bedarf es bei Weiterentwicklung der Curricula für die schulische Bildung?
  • Welche Szenarien ergeben sich für die Fortbildung von Lehrenden?
  • Was bedeutet der digitale Wandel für die außerschulische Bildung?

 

Diese Fragen wollen wir mit Ihnen in Foren und Workshops praxisorientiert diskutieren und gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer/innen, Schulleiter/innen und Verantwortliche in Politik und Bildung.

 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie unter folgendem Link: www.bildungsmediale.de

 

AGENDA UND WORKSHOPS

09:00 Uhr – Anmeldung und Möglichkeit zum Besuch von thematischen Ständen

10:00 Uhr – Begrüßung

  • Prof. Dr. Martin Klose | Rektor Katholische Hochschule
  • Dr. Simone Schelberg | SWR
  • Renate Pepper | Direktorin LMK

10:20 Uhr – Grußwort Dr. Claudia Bogedan | KMK-Präsidentin | Videobotschaft

10:30 Uhr – Leitfragen zur Veranstaltung

  • Saskia Esken | Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Justin Gentzer | Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung
  • Martin Hüppe | Bündnis für Bildung
  • Lena-Sophie Müller | Initiative D21

11:30 Uhr – Impuls: Von der Leichtigkeit der Zeichen und von der Macht der Produktion. Medienbildung und Informatik.

  • Prof. Dr. Heidi Schelhowe | Hochschullehrerin für “Digitale Medien in der Bildung”, Universität Bremen, Leiterin Arbeitsgruppe dimeb

12:30 Uhr – Mittagspause und Möglichkeit zum Besuch von thematischen Ständen

13:30 Uhr – Impuls: Schulen in der digitalisierten Welt. Und wo bleibt die Medienbildung?

  • Jun.-Prof. Dr. Jasmin Bastian | Uni Mainz, Medienpädagogik

14:00 Uhr – Vorstellung der Workshops

14:15 Uhr – Workshops zu den Themen

  • Schulentwicklung
  • Lehrerfortbildung
  • Curriculum
  • Außerschulische Medienbildung

15:45 Uhr – Kaffee-Pause und Möglichkeit zum Besuch von thematischen Ständen

16:15 Uhr – Abschluss-Podium | Vorstellung und Einordnung der Workshop-Ergebnisse

  • Prof. Dr. Ira Diethelm | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Stephan Griebel | Initiative D21
  • Dr. Friederike von Gross | Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur
  • Christine Hauck | Bündnis für Bildung

17:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

Moderation: Claudia Deeg, Christine Poulet | SWR

Die Veranstaltung wird über Statements / Kurzinterviews / O-Töne per Video und Streaming dokumentiert.

 

Schulentwicklung

Titel: Schule morgen?!

Schulentwicklung ist der Schlüssel für Veränderung an Schulen. Der digitale Wandel, der unsere Gesellschaft in allen Lebenswelten erfasst hat, wirkt auf Schule. In diesem Workshop wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie sich Schulen weiterentwickeln können, um sich dem digitalen Wandel zu stellen. Gibt es Beispiele? Was heißt das für die Schulleitung und Lehrer? Wie gehen wir mit Veränderung um? Wie verändern sich die Kultur und die Didaktik durch die Chancen, Möglichkeiten und Herausforderung der Digitalisierung? Welche Rolle können die Schulträger in diesem Zusammenhang einnehmen? Diese Fragen wollen wir uns anhand von praktischen Beispielen gemeinsam mit den Teilnehmern nähern. Ziel ist die Beschreibung der wesentlichen Gelingensbedingungen für gute Schule im 21. Jahrhundert.

Referenten:
Dr. Christian Büttner | Stadt Nürnberg
Prof. Dr. Rudolf Kammerl | Universität Hamburg
Dr. Angela Thiele | Grundschule am Koppenplatz Berlin

Moderation:
Martin Hüppe | Bündnis für Bildung

 

Lehrerfortbildung

Titel: Lebenslanges Lernen für Lehrende? Fortbildungen und Konzepte zum Lernen im digitalen Wandel.

Lernen verändert sich grundlegend und permanent im digitalen Wandel – und damit die Bedingungen und Anforderungen, unter denen Lehrkräfte lernen und lehren. Sowohl das, was gelernt werden muss, als auch die Art und Weise, wie gelernt wird, ändern sich. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sind Lehrkräfte gefordert, sich anders als in der Vergangenheit kontinuierlich fortzubilden. Im Workshop werden zunächst Thesen zum neuen Verständnis des Lernens präsentiert. Danach werden die klassischen Formate der Lehrerfortbildung auf ihre Tauglichkeit hinterfragt und Alternativen vorgeschlagen. Die Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden sollen an prominenter Stelle auch digital in den Workshop einfließen. Es wird daher gebeten, digitale Zugangsgeräte mitzubringen (Smartphone, Tablet oder Laptop).

Referenten:
Richard Heinen | learning.lab Uni Duisburg-Essen
Lisa Rosa | Landesinstitut für Lehrerbildung Schulentwicklung Hamburg (LI)

Moderation:
Jana Kausch | Initiative D21

 

Curriculum

Titel: Was muss eine “Schule für die digitalisierte Gesellschaft” vermitteln?

Die Frage nach dem Stand der schulischen Medienbildung beinhaltet immer auch die Frage nach deren Inhalten, gar einem längerfristig angelegten Curriculum. Was muss hier gelehrt werden, damit die nächste Generation adäquat und aktiv an einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft partizipieren kann. Nicht zuletzt stellt sich dabei die Frage, welcher informatischen Anteile es dabei bedarf (siehe auch die ‘Dagstuhl-Erklärung’). In unserem Workshop werden wir – gemeinsam mit Vertretern von Ministerien und Landesmedienzentren – an der Frage nach den Curricula und ihrer Umsetzung (sowie dem aktuellen ‘Stand der Dinge’) arbeiten.

Referenten:

Prof. Dr. Ira Diethelm | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Renate Holubek | Bundesministerium für Bildung (BMB) Österreich

Moderation:
Sven Kommer | Keine Bildung ohne Medien

 

Außerschulisches

Titel: Außerschulische Medienbildung. Anliegen, Anschlüsse, “Curricula” und Stolpersteine

Die Wichtigkeit schulischer Medienbildung ist in aller Munde. Während noch überlegt wird, ob diese fächerintegrativ oder als eigenes Fach in den Kontext Schule integriert werden soll, gerät die außerschulische Medienbildung ins vermeintliche Abseits. In unserem Workshop möchten wir, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur – und VertreterInnen von drei ausgewählten medienpädagogischen Projekten (Klicksafe.de, Ohrenspitzer und FSM) die außerschulische Medienbildung auf den Prüfstand stellen. Im „Projekt-Hopping“ zwischen den verschiedenen Angeboten findet ein intensiver Austausch mit den Projektverantwortlichen über Curricula, Stolpersteine, Zielgruppen und Schnittstellen für die Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Playern, statt.

Referenten:
Friederike von Gross | GMK
Birgit Hock | Ohrenspitzer
Birgit Kimmel | Klicksafe.de
Björn Schreiber | FSM

Moderation:
Prof. Andreas Büsch und Christina Rolle | Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz

      

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Erstellt
am 18.05.2016 von
O. Timm